„Do“ bedeutet: Hinwendung zum eigenen Körper, zum eigenen Leben, den eigenen Weg finden. Die Außenwelt wird als Kulisse wahrgenommen, aber nichts kann/sollte das eigene Leben ersetzen. Die möglichst konfliktfreie Einfügung der eigenen Aktionen in das Leben wird geübt. Deshalb auch das Erstreben des kontaktfreien Kampfes im Taekwon-Do.

Das „Miteinander“ ist wichtig – ähnlich schwärmenden Tieren, die sich durch Formationen schützen. Das von Robin im Video erwähnte „Auspowern“ ersetzt die in Vorzeiten notwendigen Bewegungen der Jagd bzw. Nahrungsfindung, für die unser Körper immer noch Bewegungsenergie produziert.

Der Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel und Krankheiten ist Teil vieler Forschungen. Unser Wissensweg darf nicht nur nach außen, er muss auch nach innen führen. Die Sensibilität für das eigene Leben und seine Notwendigkeiten ist/sind noch sehr unerforscht: Jede/r muss selbst bei sich beginnen. Auch das ist „Do“.